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Unter dem Fachbegriff "Sarkoptesräude" bekannt, wird sie von mikrospoisch kleinen Milben verursacht. Diese Form von Räude kann das ganze Jahr über vorkommen, ist aber bei feuchten Witterungsbedingungen besonders agressif. Sie betrifft vor allem den Kopfbereich, und charakterisiert sich durch die von Milben in der Haut gebohrten Gänge, die zu schmerzhaften Hautläsionen führen. Die Hautveränderungen beginnen an Kopf und Widerrist, und breiten sich danach über den ganzen Körper aus, soweit er mit kurzem Deckhaar versehen ist. Das erste Symptom ist starker Juckreiz, die Haut verdickt sich und das Haar fällt fleckenmäßig aus. Der Allgemeinzustand des Pferdes verschlechtert sich (Appetitmangel, Stress...) Wie bei allen Formen von Räude besteht die optimale Behandlung darin, Nässe und Feuchtigkeit vom Lebensraum des Pferdes fernzuhalten, eine Akarizid-Behandlung durchzuführen (ziehen Sie Ihren Tierarzt zu Rate) und gleichzeitig regelmäßigen Derfen (mit Vaseline vermischt) anzuwenden. |
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