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Das Sommerekzem der Pferde wird durch Insektenstiche hervorgerufen. Besonders durch den Stich von Stechmücken (Culex oder Culicoides). Kriebelmücken können zwar ähnliche Symptome verursachen, allerdings ist diese Mückenart eher für ihr Gift bekannt, das zu Herz-Kreislaufproblemen bei Pferden und Rindern führen kann (Simuliotoxikose). Beim Sommerekzem handelt es sich jedoch nicht um eine Giftwirkung, sondern um eine Allergie gegen den Speichel diverser Insekten (Hypersensitivität Typ 1). Die ersten Anzeichen, kleine Pusteln unmittelbar bedingt durch den Insektenstich sind noch kaum zu erkennen. In der Regel fällt zuerst der starke Drang zum Scheuern auf, das Pferd ist unruhig. Durch das ständige Scheuern fallen zunächst die Haare aus und es bilden sich offene, manchmal auch eitrige Stellen. Dies lockt noch mehr Insekten an. Die Symptome des Sommerekzems sind relativ leicht erkennbar: abgescheuerte Schweifrübe und Mähne sowie "Löcher" im Fell im Bereich der Wirbelsäule. Allerdings werden diese Symptome nicht nur von SE und damit Culicoides-Stichen verursacht: der Juckreiz kann auch von anderen Allergien hervorgerufen werden, wie z. Bsp. Milbenallergien, Allergien gegen bestimmte Gras- oder Pflanzenarten, Schimmel,Haarlinge oder Läuse...Auch Wurmbefall könnte der Auslöser sein (vor allem, wenn der Schweif abgescheuert ist). Es ist daher unerlässlich, eine präzise Diagnose von Ihrem Tierarzt erstellen zu lassen und die notwendigen Analysen vornehmen zu lassen. Derfen lindert zwar den Juckreiz bei verschiedenen Hautproblemen, allerdings könnte Ihr Pferd eine zusätzliche Behandlung benötigen, die zum vollständigen Heilungsprozess beiträgt. 40% der sogenannten Sommerekzema sind eigentlich andere Hautkrankheiten!
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